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1. Fragen nicht ausweichen – Antworten versuchen

„Warum ist die Oma gestorben?“ – Hören wir hinter den Fragen der Kinder die eigentliche Frage heraus?
Denken wir nicht in die Fragen der Kinder unsere eigenen Fragen hinein?
Ist der medizinische Befund gefragt? Sind theologische oder philosophische Antworten nötig?

Hinter vielen Fragen der Kinder zum Tod steht einfach der Schmerz über den Verlust und das Verlassensein. Das ist aber eigentlich gar keine Frage mehr, sondern eine Feststellung, und deshalb gehen viele Antwortversuche an dem vorbei, was das Kind eigentlich bräuchte und was ihm gut tun würde.

Insofern heisst die Antwort auf die Frage „Warum ist … gestorben?“ oft: „Du, ich bin auch sehr traurig. Aber ich bin froh, dass ich dich habe.“ Und das braucht man eigentlich schon gar nicht mehr zu sagen, sondern wenn man das Kind in den Arm nimmt, ist das genauso gesagt.

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